30 Jahre Chor Mosaik ... mehr als nur Gesang !
30 Jahre Chor Mosaik ... mehr als nur Gesang !


Viele Stimmen fügen sich zu musikalischem Bild


Konzert: Chor Mosaik gibt Jubiläumskonzerte in Mainaschaff - Geistliches Repertoire modern umgesetzt

 

MAINASCHAFF. Über 25 Jahre ist es her, dass sich in Mainaschaff rund 20 begeisterte Sänger zusammengefunden und den Chor Mosaik gegründet haben. Dieses Jubiläum war Anlass für zwei gelungene Konzertabende am Wochenende (23. und 24. November) in der prall gefüllten Pfarrkirche St. Margaretha in Mainaschaff.

 

Heute gehören dem Chor 45 aktive Sänger an. »Der Name Mosaik passt hervorragend zu uns«, so Chorleiterin Christiane Mauder, die die Gruppe seit deren Gründung musikalisch leitet. Schließlich gehören dem Chor Menschen verschiedenen Alters sowie unterschiedlicher Konfessionen und Weltanschauungen an. So entstehe wie bei einem Mosaik aus unterschiedlichen Steinchen ein harmonisches, musikalisches Bild.

 

Von jeher hat sich der Chor religiösem Liedgut verschrieben. »Damit wollen wir unsere Zuhörer zum Nachdenken anregen, ihr Herz anrühren oder ihnen einfach ein bisschen Freude im Alltag schenken«, erläutert Mauder. Aus seinem geistlichen Repertoire schöpfte das Ensemble nun auch bei seinem Jubiläumskonzert. Unter dem Titel »Jede Zeit hat ihre Lieder« bot der Chor mit 25 Stücken mit instrumentaler Begleitung einen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre seiner Arbeit.

 

Bekanntes und Neues

In der ersten Hälfte des Abends gab Mosaik eine Auswahl seiner drei großen Konzerte zum Besten. Dabei überzeugten die Mitglieder mit ihrem kraftvoll tönenden Tutti, wie in dem harmonisch komplexen »El Shaddai« oder dem fröhlich swingenden »Noch weiter durch die Wüste Sinai«. »Fang mit mir von vorne an« begann ruhig, baute sich dann kraftvoll auf, um schließlich emotional-feierlich zu begeistern.

 

Es beeindruckte die gelungene Abstimmung zwischen der virtuos aufspielenden Band, um die herausstechenden Solisten Birgit Essert an der Querflöte und Wolfram Endemann am Saxofon und dem Chor. Letzterem gelang es auch im Bereich Spiritual und Gospel, wie dem anregenden »Standing in the need of prayer« oder »Jesus be a fence« zu überzeugen. Exemplarisch für die sicheren Solosänger des Chors stand Annika Mauder. Lichtmann Mathias Burger setzte den Chor optisch in Szene und schuf eine feierliche Atmosphäre in der Kirche.

Die zweite Hälfte des Abends war neu eingeübten Liedern gewidmet. Zunächst gab es gelungene Stücke der geistlichen Komponistin Kathi Stimmer-Salzeder, wie dem anspruchsvollen »Venite adoremus« mit zartem Solo von Karin Berchtenbreiter oder dem von Daniel Scheich getragenen ruhigen, beinahe melancholischen »Immer wieder ein anderer«.

Höhepunkte aus der Liederbuchreihe »Singt das Lied der Lieder« zum Thema Vertrauen auf Gott waren das schwelgende »Ich traue auf dich« und das gefühlvolle, hoffnungsfrohe »Du bist da«.

Den letzten Liederblock widmete Mosaik wiederum dem Gospel, wobei hier die mitreißenderen Stücke »Down by the riverside« und »Amen« glänzten. Einen besonderen Moment gab es mit »Gabriellas Song« aus dem schwedischen Film »Wie im Himmel«, den Annika Mauder mit ihrem berührenden Sologesang zum absoluten Höhepunkt des Abends werden ließ, was das Publikum mit stehenden Ovationen dankte.

 

Karitatives Engagement

Tradition hat beim Chor Mosaik das karitative Engagement. So werden alle Erlöse sozialen Projekten zur Verfügung gestellt. Seit Jahren unterstützt Mosaik die Stiftung »Weg der Hoffnung«, die sich für arme Kinder und Jugendliche in Kolumbien einsetzt. Auch der Erlös der beiden Jubiläumskonzerte geht an diesen guten Zweck.

Mit zwei Zugaben verabschiedete der Chor ein rundum zufriedenes Publikum. Mosaik gelang es in herausragender Weise zu zeigen, wie man geistliche Musik modern umsetzen kann. Man darf sich auf die nächsten 25 Jahre freuen. (Daniel Stegmann)

 

 

 

 

Gemeinsam auf dem "Weg der Hoffnung"

Stiftungsratvorsitzender Wolfgang Hock und

die Chorleiterinnen

Jutta Weis und Christiane Mauder (von links)

 
In 25 Jahren 25 000 Euro für Kolumbien
Chor Mosaik gibt im Jubiläumsjahr 7000 Euro
 
 
MAINASCHAFF. Mit der musikalischen Gestaltung des Abendgottesdienstes am ersten Weihnachtsfeiertag in der katholischen Pfarrkirche St. Margaretha schloss der Chor »Mosaik« die Feierlichkeiten anlässlich seines 25-jährigen Bestehens. Und erreichte ein ehrgeiziges Ziel: In den 25 Jahren sind insgesamt 25 000 Euro an Spenden für den Verein »Weg der Hoffnung« zusammengekommen, aktuell jetzt 7000 Euro.

 

Höhepunkt im Jubiläumsjahr waren die beiden Konzerte Ende November in der Mainaschaffer Pfarrkirche (wir berichteten). Den Erlös aus diesen Konzerten in Höhe von 7000 Euro überreichten die beiden Chorleiterinnen Jutta Weis und Christiane Mauder am Ende des Weihnachtsgottesdienstes Wolfgang Hock, dem Vorsitzenden der Stiftung »Weg der Hoffnung«.

Der Chor Mosaik unterstützt seit seinem Bestehen mit den Erlösen seiner Konzerte und dem Verkauf seiner CDs die Missionsarbeit der vom früheren Mainaschaff Pfarrer Josef Otter gegründeten deutsch-kolumbianischen Stiftung »Weg der Hoffnung - Camino de la esperanza«. rur

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